Pool ABC

Algen: Mikroskopisch kleine Pflanzen, die sich besonders in warmen, ungechlortem Wasser sehr rasch vermehren. Algen verursachen schleimige Stellen und Flecken an der Oberfläche des Schwimmbeckens. Es gibt hunderte Algenarten.

Bakterien: Mikroskopisch kleine Organismen, die Gärung und Fäulnis hervorrufen, aber auch Krankheitserreger sein können.

Füllwasser: Das Schwimmbecken kann aus der kommunalen Wasserversorgung, aus Grundwasserbrunnen oder mit Oberflächenwasser gefüllt werden. Der Ursprung des Wassers ist wichtig, da er die Härte des Wassers bestimmt, aber auch für unerwünschte Inhaltsstoffe verantwortlich ist.

Graue oder weiß-gelbliche Ablagerungen bestehen meist aus Calziumkarbonat, das bei hohem Kalkgehalt, falschem pH-Wert oder starker Verdunstung ausfällt. Erhält das Füll- oder Beckenwasser Eisen oder Mangan, dann wird diese aufoxidiert und setzt sich als braunes Eisenoxid (Rost) oder schwarzes Mangenoxid in meist unregelmäßig geformten Flecken auf Wand- und Bodenflächen ab. Optisch sieht das wie eine Materialverfärbung aus und ist mit den üblichen, alkalischen Reinigern auch nicht zu entfernen, genauso wenig wie Kalkablagerungen. Diese feinen Ablagerungsschichten können nur chemisch gelöst werden. Dazu können spezielle saure Reiniger verwendet werden, keineswegs aber Salzsäure. Diese Mittel werden unverdünnt oder verdünnt bis 1:5 aufgetragen: Sie müssen einige Minuten einwirken und dann mit viel Wasser abgespült werden. Es ist ratsam, dabei Gummihandschuhe und -stiefel zu tragen!

Wasserhärte: Die Wasserhärte ist ein technischer Ausdruck und wird mit °dH bezeichnet. Die Härte des Wassers ist hauptsächlich bedingt durch die Zusammensetzung der Erden und Steine, über welches es fließt. Wasser bis 8ˆdH wird als weich, bis 18° dH als mittelhart und ab 18ˆdH als hart bezeichnet.

Gleichgewicht des Wassers: Das Wasser eines Schwimmbeckens befindet sich im Gleichgewicht, wenn sich ein pH Wert zwischen 7,2 und 7,4 nachweisen lässt und das Wasser die richtige Gesamtalkalität besitzt,

PH-Wert: Eine Zahl, die den sauren oder alkalischen Zustand des Wassers charakterisiert. Die pH Skala reicht von 0 (Sauer) über 7 (neutral) bis 14 (alkalisch). Das Badewasser soll einen pH-Wert zwischen 7,2 und 7,4 haben. In diesem Bereich ist die größte Wirkung des Chlors ohne Nebenerscheinungen gegeben.

Trockenchlorpräparat: Trockenchlorprodukt in granulierter oder tablettierter Form. Weltweit gesehen wird dieses am häufigsten eingesetzt.

Aktivchlorgehalt: Wird in mg/l ausgedrückt und gibt die Chlor Menge an, die wirksam wird, wenn eine Zugabe ins Beckenwasser erfolgt.

Super- oder Schockchlorierung: Ist die bewusste überhöhte Zugabe (2-6 fache der üblichen Menge) eines Trockenchlorproduktes. Sie wird dann durchgeführt, wenn das Wasser bereits „umgefallen“ ist, d.h. nicht mehr der üblichen Qualität entspricht und Verfärbung oder Trübung zeigt.

Betrieb der Sandfilteranlage

Achtung: Vor Inbetriebnahme achten, dass die Absperrungen für den Skimmer und Einströmdüsen geöffnet sind!

Wichtig: Bei jedem Schaltvorgang am Umschalteventil – Pumpe abschalten!
Inbetriebnahme: Grobfiltergehäuse der Pumpe mit Wasser füllen. Schaltstellung- RÜCKSPÜLEN, Pumpe einschalten und ca. 3 Minuten laufen lassen. Reinheit des Wassers im Schauglas beachten.
Schaltstellung – NACHSPÜLEN, ca. 20 Sekunden.

Skimmerventil: Das Skimmerventil muss immer vollständig im Betrieb geöffnet sein, um die Pumpe mit ausreichend Wasser zu versorgen.

Bodenventil: muss im Betrieb immer ca. 1/3 geöffnet sein, um das kalte Wasser vom Beckenboden Richtung Pumpe zu transportieren.

Düsenventil: Das Düsenventil muss ebenso, wie das Skimmerventil im Betrieb vollständig geöffnet sein, um eine optimale Beckenhydraulik zu ermöglichen.

Grobfilter in der Pumpe: Der Grobfilter befindet sich im Pumpengehäuse und muss, je nach Verunreinigung durch Laub etc. kontrolliert und gereinigt werden, dabei müssen die Absperrventile (SK, BV, DV) geschlossen werden, um ein Überlaufen des Wassers zu verhindern. Nach dieser Arbeit, müssen die Ventile wieder in ihre ursprüngliche Stellung gebracht werden. .

UMSCHALTEVENTIL (6 WegeVentil)

FILTERN: Schaltstellung FILTERN, Schieber Einströmdüsen und Skimmer geöffnet, Bodenablauf ca. 1/3 geöffnet.

GESCHLOSSEN: Um bei der Reinigung des Grobfilters das Austreten des Wassers vom Filterkessel zu verhindern, wird der Schalthebel auf GESCHLOSSEN gestellt.

RÜCKSPÜLEN: Der Rückspülvorgang (Filterreinigung) ist nach Bedarf, d.h. wenn der Filterdruck (schwarzer Zeiger im Manometer) über den roten Zeiger oder die rote Markierung ansteigt, mindestens einmal wöchentlich durchzuführen. Durchführung wie bei der Inbetriebnahme (Wasser füllen entfällt). Der Wasserverlust im Schwimmbecken ist nötigenfalls zu ergänzen.

ZIRKULATION: Umwälzung ohne Filterung

NACHSPÜLEN: Systemreinigung nach dem Rückspülvorgang (siehe Inbetriebnahme)

ENTLEEREN: Entleerung des Schwimmbades mit der Filterpumpe, Skimmerleitung geschlossen, Bodenablauf offen

ÜBERWINTERUNG: Ist der Aufstellort der Filteranlage nicht frostsicher, sind folgende Punkte zu beachten:

a) Entleerungsschrauben an der Pumpe öffnen
b) Entleerungsschraube am Filterkessel öffnen
c) Wasser ca. 15cm unter die Einströmdüsen ablassen
d) Alle Leitungen entleeren
e) Elektrische Teile demontieren

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